Zum Hauptinhalt springen

Wee Media
Hauptstraße 68
56307 Dernbach

Künstliche Intelligenz Bild erstellen: Der ultimative Guide für perfekte AI-Kunst

Sie möchten mit künstlicher Intelligenz ein Bild erstellen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen?

Oder Sie haben bereits erste Versuche mit Midjourney oder DALL·E gestartet, aber die Ergebnisse sind noch „Glückssache“?

Sie sind nicht allein. Die Technologie entwickelt sich rasant. Was heute noch als Standard gilt, ist morgen veraltet. Doch eines steht fest: Wer heute lernt, professionell Bilder mit KI erstellen zu lassen, spart nicht nur massiv Zeit und Agenturkosten, sondern erschließt sich völlig neue kreative Möglichkeiten.
Dieser „Skyscraper“-Guide ist anders. Wir kratzen nicht an der Oberfläche. Wir gehen in die Tiefe. Sie erfahren exakt, wie Text-to-Image funktioniert, welche AI Bildgenerator-Tools wirklich etwas taugen (inklusive versteckter Champions), wie Sie den perfekten Prompt schreiben und wie es um die rechtliche Lage steht.

1. Grundlagen: Was bedeutet „Künstliche Intelligenz Bild erstellen lassen“?

Wenn wir davon sprechen, dass eine künstliche Intelligenz ein Bild erstellen soll, nutzen wir in der Regel sogenannte „Text-to-Image“-Modelle. Aber was passiert da eigentlich unter der Haube?
Moderne KIs wie Stable Diffusion oder DALL·E basieren meist auf sogenannten Diffusionsmodellen. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein klares Foto und fügen Schritt für Schritt Rauschen (Pixel-Chaos) hinzu, bis nur noch „Schneegestöber“ zu sehen ist. Die KI hat diesen Prozess milliardenfach trainiert – aber rückwärts. Sie lernt, aus dem Rauschen wieder ein klares Bild zu konstruieren.
Wenn Sie einen Prompt schreiben (einen Textbefehl), geben Sie der KI den Kontext, in welche Richtung sie das Rauschen „entwirren“ soll. Sie sucht in ihrem gelernten Wissen (dem „Latent Space“) nach Mustern, die zu Ihren Worten „Katze im Weltraum“ passen, und setzt die Pixel entsprechend zusammen. Das Ergebnis ist kein Collage aus dem Internet, sondern ein komplett neu berechnetes Unikat.
KI generiertes Bild einer weissen Katze
KI generiertes Bild einer weissen Katze

Prompt:
Ein Nahaufnahme, hochdetailliertes Porträt einer flauschigen weißen, niedlichen Katze vor einem einfarbigen schwarzen Hintergrund. Der Fokus liegt scharf auf den auffälligen bernsteingelben Augen der Katze mit vertikalen Pupillen. Das Fell ist reinweiß, lang und fein strukturiert. Eine weiche, saubere Lichtquelle beleuchtet das Gesicht von der Seite und betont die rosa Nase und die langen weißen Schnurrhaare. Filmische Qualität,

2. Die Kunst des Promptings:
So steuern Sie die KI

Der wichtigste Skill ist nicht das Bedienen der Software, sondern die Sprache. Ein AI Bildgenerator ist nur so gut wie der Input. Ein schlechter Prompt („Hund auf Wiese“) liefert generische Ergebnisse. Ein Profi-Prompt liefert Kunst.

Die Anatomie des perfekten Prompts

Nutzen Sie diese Formel für konsistente Ergebnisse:
[Hauptmotiv] + [Handlung/Kontext] + [Kunststil/Medium] + [Beleuchtung/Atmosphäre] + [Technische Parameter]
  • Hauptmotiv: Ein Astronaut, eine Cyberpunk-Stadt, ein Teller Spaghetti.
  • Handlung: Schwebend, rennend, dampfend.
  • Stil: Ölgemälde, 3D-Render, Polaroid-Foto, Vektor-Grafik.
  • Licht: Golden Hour, Neonlicht, diffuses Studiolicht, filmisch.
  • Parameter: Seitenverhältnis (–ar 16:9), Detailgrad (8k, high res).

Beispiel-Vergleich

Schlecht: „Eine futuristische Stadt.“

Profi: „Eine futuristische Metropole bei Nacht, Neonlichter in Cyan und Magenta, fliegende Autos, Cyberpunk-Stil, hyperrealistisch, aufgenommen mit 35mm Objektiv, cinematisches Licht, 8k Auflösung –ar 16:9“

3. Stile & Qualität: Fotorealismus bis Logo-Design

Nicht jedes Tool kann alles gleich gut. Wenn Sie Bilder mit KI erstellen, müssen Sie den Output-Stil kennen.

Fotorealismus

Hier wollen wir Ergebnisse, die von echter Fotografie kaum zu unterscheiden sind. Wichtige Keywords sind hier: photorealistic, 8k, raw photo, shot on Canon R5, depth of field, bokeh. Tools wie Midjourney v6 und Realistic Vision (Stable Diffusion) sind hier führend.

Illustrationen & Vektoren

Für Blogartikel, Webseiten oder T-Shirt-Designs. Keywords: flat design, vector art, illustration, sticker style, white background, simple shapes. Nützlich, wenn Sie Icons oder Logos entwerfen wollen.

Typografie im Bild

Lange Zeit der Endgegner für KIs. Ältere Modelle erzeugten nur Buchstabensalat. Neue Modelle wie DALL·E 3 oder Ideogram können echten, lesbaren Text generieren („Text to Image“ im wahrsten Sinne). Ideal für Poster oder Cover.

4. Die wichtigsten KI-Bildgeneratoren im Vergleich

Es gibt unzählige Tools. Doch welches ist das beste KI Tool Bilder? Hier ist der ultimative Vergleich der Marktführer und Geheimtipps.

Midjourney

Der Platzhirsch für künstlerische Qualität und Fotorealismus. Midjourney läuft (meistens) über Discord, was die Bedienung anfangs gewöhnungsbedürftig macht. Die Version v6 liefert atemberaubende Details.
  • Stärken: Beste Bildqualität am Markt, extrem künstlerisch, starke Community.
  • Schwächen: Bedienung nur via Discord (Webseite in Beta), kostenpflichtig (kein echter Free-Trial mehr).
  • Geeignet für: High-End-Marketing, Cover-Art, Inspiration, Profis.
  • Praxis-Tipp: Nutzen Sie den Parameter „–s 250“ für stilisiertere Ergebnisse oder „–style raw“ für mehr Realismus.

DALL·E 3 (OpenAI / ChatGPT)

Nahtlos in ChatGPT Plus integriert. DALL·E 3 versteht komplexe Anweisungen und Nuancen besser als jedes andere Tool. Sie müssen keine Kryptischen Prompts schreiben, sondern können sich mit dem Chatbot unterhalten.
  • Stärken: Versteht natürliche Sprache perfekt, kann Text im Bild darstellen, einfachste Bedienung.
  • Schwächen: Manchmal „zu glatter“ digitaler Look, strenge Zensurfilter.
  • Geeignet für: Anfänger, schnelle Illustrationen, Blogbilder mit Text.
  • Praxis-Tipp: Bitten Sie ChatGPT: „Optimiere meinen Prompt für DALL-E, bevor du das Bild generierst.“

Stable Diffusion (SDXL / SD 1.5)

Der Open-Source-König. Sie können es lokal auf dem eigenen PC installieren (starke Grafikkarte nötig) oder über Cloud-Dienste nutzen. Es bietet maximale Kontrolle (ControlNet, Inpainting).
  • Stärken: Keine Zensur, volle Kontrolle, kostenlos (lokal), riesiges Ökosystem an Plugins.
  • Schwächen: Hohe Lernkurve, Hardware-hungrig.
  • Geeignet für: Tech-Savvy Nutzer, Entwickler, absolute Kontrolle über Komposition.
  • Praxis-Tipp: Nutzen Sie „Negative Prompts“, um Dinge auszuschließen (z.B. „blurry, ugly, deformed hands“).

Adobe Firefly

Adobes Antwort, direkt in Photoshop integriert. Das Besondere: Die KI wurde nur auf lizenzierten Adobe-Stock-Bildern trainiert. Damit ist es „komexziell sicher“ (safe for commercial use).
  • Stärken: Rechtssicherheit, geniale „Generative Fill“ Funktion in Photoshop, top für Fotomontagen.
  • Schwächen: Generiert keine „Promis“ oder urheberrechtlich geschützte Figuren, künstlerisch oft etwas biederer als Midjourney.
  • Geeignet für: Agenturen, Corporate Design, Enterprise-Kunden.
  • Praxis-Tipp: Nutzen Sie es, um bestehende Fotos zu erweitern (Outpainting), statt komplette Bilder from scratch zu bauen.

Canva (Magic Media)

Canva nutzt eine Mischung aus Apps (u.a. DALL·E und eigene Modelle). Perfekt für Social Media Manager, die alles in einem Tool wollen.
  • Stärken: Direkt im Layout-Workflow, extrem einfach, solide Ergebnisse für Social Media.
  • Schwächen: Wenig Detail-Einstellungen.
  • Geeignet für: Schnelle Social Media Posts, Präsentationen.
  • Praxis-Tipp: Wählen Sie im Menü direkt den Stil „Filmic“ oder „Dreamy“ für bessere Ergebnisse.

Leonardo AI

Eine wunderschöne Web-Oberfläche, die auf Stable Diffusion basiert, aber viele eigene Modelle anbietet. Sehr stark für Game-Assets und Charakter-Design.
  • Stärken: Großzügiger Free-Plan (tägliche Token), eigene Modelle trainieren möglich, Canvas-Editor.
  • Schwächen: Credit-System kann bei intensiver Nutzung verwirren.
  • Geeignet für: Game Designer, Konzeptkünstler, Sparfüchse (da gute ki bilder kostenlos Option).
  • Praxis-Tipp: Nutzen Sie das Modell „Leonardo Diffusion XL“ für fotorealistische Porträts.

Ideogram

Der Spezialist für Typografie. Wenn Sie T-Shirt-Designs oder Logos mit Namen brauchen, ist Ideogram aktuell (neben DALL·E 3) die erste Wahl.
  • Stärken: Text-Rendering, kreative Logo-Designs.
  • Schwächen: Manchmal inkonsistente Bildqualität abseits des Textes.
  • Geeignet für: Print-on-Demand, Logo-Entwürfe.
  • Praxis-Tipp: Schreiben Sie den gewünschten Text im Prompt in Anführungszeichen, z.B. „A neon sign saying ‚CyberBar'“.

Microsoft Designer / Image Creator (Bing)

Nutzt DALL·E 3 unter der Haube und ist kostenlos über den Microsoft Account nutzbar. Ein starker ki bildgenerator kostenlos.
  • Stärken: Kostenloser Zugang zu DALL·E 3 Technologie, schnell.
  • Schwächen: Wasserzeichen, limitierte „Boosts“ pro Tag.
  • Geeignet für: Privatanwender, Schüler, schnelle Tests.
  • Praxis-Tipp: Nutzen Sie den „Überrasch mich“-Button für Inspiration.

5. Kostenlose vs. Bezahl-Tools: Wann lohnt was?

Brauchen Sie wirklich ein Abo? Das kommt auf Ihre Ziele an.
  • Gelegenheitsnutzer (Geburtstagskarten, Spaß): Nutzen Sie Bing Image Creator oder die kostenlose Version von Leonardo AI. Diese ki bilder kostenlos Tools reichen völlig aus.
  • Content Creator & Social Media: Hier lohnt sich oft schon ChatGPT Plus (DALL·E 3) oder Canva Pro. Die Zeitersparnis wiegt die ca. 20€/Monat schnell auf.
  • Profis & Agenturen: Um Midjourney oder einen lokalen Stable Diffusion Workflow kommen Sie kaum herum. Die Qualität und Auflösung sind hier entscheidend.

6. Der Profi-Workflow: Von der Idee zum Druck

Ein Bild zu generieren ist oft nur der erste Schritt. Ein professioneller Workflow sieht so aus:
  • Ideenfindung: Brainstorming (evtl. mit ChatGPT).
  • Prompting: Erstellen von 4-10 Variationen des Prompts.
  • Kuratieren: Auswahl des besten Bildes aus den Generationen.
  • Inpainting (Korrektur): Fehlerhafte Hände oder Artefakte werden korrigiert (z.B. in Photoshop oder Stable Diffusion).
  • Upscaling: KIs generieren oft nur in 1024×1024 Pixeln. Für den Druck brauchen wir mehr. Tools wie „Topaz Gigapixel“ oder „Magnific AI“ skalieren das Bild auf 4k oder 8k hoch und fügen Details hinzu.
  • Post-Production: Farbkorrektur und Beschnitt in Lightroom oder Photoshop.
Bildrechte & kommerzielle Nutzung
Bildrechte & kommerzielle Nutzung

Bildrechte & kommerzielle Nutzung

Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung. Die Rechtslage ist dynamisch.

Darf man ki bilder kommerziell nutzen? In den meisten Fällen: Ja, aber Sie besitzen oft kein Urheberrecht.

  • US-Recht & Copyright: In den USA wurde entschieden, dass rein KI-generierte Bilder nicht urheberrechtlich schützbar sind, da der „menschliche Schöpfer“ fehlt. Das bedeutet: Sie können die Bilder nutzen, aber andere theoretisch auch (wenn sie an die Datei kommen).
  • Nutzungsbedingungen der Tools: Fast alle großen Bezahl-Tools (Midjourney, DALL·E, Adobe) erlauben in ihren AGBs die kommerzielle Nutzung der erstellten Bilder. Bei kostenlosen Accounts gibt es manchmal Einschränkungen (z.B. Creative Commons Non-Commercial). Lesen Sie immer die AGB.
  • Adobe Firefly Sonderweg: Adobe garantiert Unternehmenskunden eine Haftungsfreistellung, falls es zu Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen kommen sollte. Das macht es für Firmen sehr attraktiv.

8. Häufige Fehler vermeiden

Wenn das Ergebnis schlecht aussieht, liegt es meist an einem dieser Fehler:
  • Widersprüchliche Prompts: „Foto im realistischen Stil, wie eine Bleistiftzeichnung“. Entscheiden Sie sich für einen Stil.
  • Zu viele Details auf einmal: Wenn Sie 20 Objekte in ein Bild quetschen wollen, wird die KI überfordert. Halten Sie es fokussiert.
  • Das „Hände-Problem“ ignorieren: KIs haben immer noch Probleme mit Händen und Text. Prüfen Sie jedes Bild auf anatomische Fehler, bevor Sie es posten.
  • Falsches Seitenverhältnis: Ein Porträt wirkt in 9:16 besser als in 16:9. Denken Sie vor dem Generieren an das Zielformat.

9. Best Practices & Checklisten

Checkliste für den perfekten Prompt:
  • Habe ich das Hauptsubjekt klar benannt?
  • Ist der Stil definiert (Foto, 3D, Öl, Comic)?
  • Habe ich Adjektive für Licht und Stimmung genutzt?
  • Habe ich negative Keywords bedacht (was soll NICHT rein)?
  • Stimmt das Seitenverhältnis (–ar)?

10. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welches ist das beste kostenlose KI-Tool für Bilder?

Für die meisten Nutzer sind der Microsoft Designer (Bing Image Creator) und Leonardo AI (mit täglichen Free-Credits) die besten kostenlosen Optionen. Sie bieten hohe Qualität ohne sofortige Bezahlschranke.

Kann KI Text in Bilder schreiben?

Ja, moderne Modelle wie DALL·E 3 und Ideogram beherrschen dies sehr gut. Ältere Modelle wie Midjourney v5 oder Stable Diffusion 1.5 scheitern daran meist und erzeugen Fantasie-Schriftzeichen.

Wem gehören die Bildrechte bei KI-Bildern?

Nach aktueller Rechtsauffassung in vielen Ländern (wie USA) sind KI-Bilder gemeinfrei, da kein menschlicher Urheber existiert. Sie dürfen sie kommerziell nutzen (laut AGB der meisten Anbieter), können aber oft kein exklusives Urheberrecht darauf anmelden.

Was ist ein „Prompt“?

Ein Prompt ist die textliche Eingabeaufforderung an die KI. Er beschreibt, was auf dem Bild zu sehen sein soll, in welchem Stil und mit welchen technischen Eigenschaften.

Gibt es eine Midjourney Alternative, die kostenlos ist?

Ja, Leonardo AI und Playground AI sind starke Alternativen, die ebenfalls auf Diffusionsmodellen basieren und hochwertige Ergebnisse liefern. Auch BlueWillow (innerhalb von Discord) ist eine beliebte kostenlose Alternative.

Wie erkenne ich KI-Bilder?

Achten Sie auf unlogische Details: Hände mit 6 Fingern, unleserlicher Text im Hintergrund, seltsam verschmelzende Objekte, zu perfekte/glatte Haut oder unlogische Schattenwürfe.

Was bedeutet „Upscaling“?

Upscaling bezeichnet das nachträgliche Erhöhen der Bildauflösung durch eine KI. Da Generatoren oft nur kleine Bilder (z.B. 1024×1024) erstellen, ist Upscaling für den Druck oder große Monitore notwendig.

Kann ich eigene Fotos als Vorlage nutzen?

Ja, das nennt sich „Image-to-Image“ (Img2Img). Sie laden ein Foto hoch und die KI nutzt es als Basis für Struktur und Komposition, verändert aber den Stil oder Details gemäß Ihrem Prompt.

Was ist ein „Negative Prompt“?

Ein negativer Prompt sagt der KI, was sie nicht generieren soll. Beispiele: „unschärfe, zwei köpfe, schlechte qualität, text, wasserzeichen“.

Ist Stable Diffusion besser als Midjourney?

Es ist nicht zwingend besser, aber flexibler. Midjourney ist einfacher und liefert „out of the box“ schönere Bilder. Stable Diffusion bietet mehr Kontrolle für Profis, erfordert aber mehr Einarbeitung.

Brauche ich einen starken PC für KI-Bilder?

Nur, wenn Sie Tools wie Stable Diffusion lokal installieren wollen (dann ist eine starke NVIDIA Grafikkarte Pflicht). Cloud-Dienste wie Midjourney, DALL·E oder Leonardo laufen komplett im Browser, unabhängig von Ihrer Hardware.

Was ist „Inpainting“?

Inpainting ist das gezielte Neuberechnen von Bildteilen. Wenn ein Bild perfekt ist, aber die Hand verformt, markieren Sie nur die Hand und lassen die KI diesen Teil neu generieren („inpainten“).

11. Glossar: Die wichtigsten Begriffe: mit künstlicher Intelligenz Bilder erstellen

  • Model / Checkpoint: Die Datei, die das „Wissen“ der KI enthält (z.B. SDXL, Realistic Vision).
  • Seed: Eine Zufallszahl, die als Startpunkt für das Rauschen dient. Gleicher Prompt + gleicher Seed = gleiches Bild.
  • Latent Space: Der mathematische Raum, in dem die KI Zusammenhänge zwischen Begriffen und visuellen Mustern speichert.
  • Diffusion: Der Prozess des Entrauschens, um aus Chaos ein Bild zu formen.
  • Text-to-Image (Txt2Img): Erstellung eines Bildes nur aus Text.
  • Image-to-Image (Img2Img): Erstellung eines Bildes basierend auf einem Referenzbild.
  • Upscaler: Tool zum Vergrößern von Bildern.
  • Outpainting: Erweitern eines Bildes über den ursprünglichen Rand hinaus.
  • Inpainting: Korrigieren von Bereichen innerhalb des Bildes.
  • Token: Die KI sieht Wörter nicht als Wörter, sondern als „Token“ (Zahlenwerte).
  • CFG Scale (Classifier Free Guidance): Ein Regler, der bestimmt, wie strikt sich die KI an Ihren Prompt hält (vs. kreative Freiheit).
  • LoRA (Low-Rank Adaptation): Kleine Zusatz-Dateien für Stable Diffusion, um der KI einen bestimmten Stil oder ein Gesicht beizubringen.
  • ControlNet: Eine revolutionäre Technik in Stable Diffusion, um Posen oder Konturen exakt zu übernehmen.
  • Generative Fill: Adobes Begriff für Inpainting/Outpainting in Photoshop.
  • Discord: Chat-Plattform, auf der Midjourney läuft.
  • Artefakte: Bildfehler, die typisch für KI sind (z.B. seltsame Augen).
  • Prompt Engineering: Die Fähigkeit, effektive Prompts zu schreiben.
  • Variations: Alternative Versionen eines generierten Bildes.
  • Render: Das fertige Ausgeben des Bildes.
  • GPU: Grafikkarte, essentiell für lokale KI-Berechnung.
Andreas Oswald, Inhaber der Webdesign Agentur Wee Media – Ihr Experte für Webentwicklung und SEO
Andreas Oswald
Gründer und Inhaber

12. Fazit: Welches Tool sollten Sie nutzen?

Künstliche Intelligenz Bild erstellen zu lassen, ist kein Hype mehr – es ist ein Standard-Skill. Die Wahl des Tools hängt von Ihrem Ziel ab:
  • Wollen Sie die schönsten, künstlerischsten Ergebnisse ohne viel Technik-Stress? Greifen Sie zu Midjourney.
  • Brauchen Sie Bilder für Blogartikel, Präsentationen und wollen einfache Bedienung? Nutzen Sie DALL·E 3 (ChatGPT).
  • Sind Sie Designer und brauchen Kontrolle und Rechtssicherheit? Nutzen Sie Adobe Firefly.
  • Wollen Sie kostenlos starten? Probieren Sie Microsoft Designer / Bing.
Starten Sie heute. Experimentieren Sie mit Prompts. Die Technologie wartet auf Ihre Ideen.

Künstliche Intelligenz kann heute beeindruckende Bilder erzeugen. Ob daraus jedoch Kunden, Anfragen und Sichtbarkeit entstehen, entscheidet das Zusammenspiel aus Design, Struktur, Ladezeit und SEO. Als Webdesign Agentur entwickeln wir Websites, die KI-Visuals gezielt einsetzen – technisch sauber, suchmaschinenoptimiert und auf Conversion ausgelegt.